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Die Laufzeit eines geschlossenen Fonds
beträgt meist zwischen 10 und 25 Jahre, in Einzelfällen
auch kürzer. |
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Bei einem geschlossenen
Fonds wird ein vorab ausgewähltes Investitionsobjekt mit einem
feststehenden Kapitalbetrag finanziert. |
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Der Fonds wird geschlossen, sobald das benötigte
Kapital durch Gesellschaftsbeitritte zur Verfügung steht; spätere
Zeichnungen können nicht mehr stattfinden. |
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Eine Verpflichtung seitens der Fondsgesellschaft, Anteile
zurückzunehmen, besteht nicht. Da es keinen geregelten Zweitmarkt
für Anteile an geschlossenen Fonds gibt ( Ausnahme im Bereich
Immobilien-Fonds ), ist eine Veräußerung von Anteilen nur
unter gewissen Umständen möglich. |
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Bei steuersparenden Anlagen
steht die direkte Zuweisung der von der Fondsgesellschaft
zu Anfang erzielten steuerlichen Verlusten im Mittelpunkt der Rechtsformwahl.
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Daher werden geschlossene Fonds als Personengesellschaften
ausgestaltet. Die Gewinne und Verluste der Gesellschaft werden dadurch
direkt den einzelnen Gesellschaftern zugerechnet. |
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Daraus folgt, dass der Anleger seine anfänglichen
Verluste mit anderen positiven Einkünften verrechnen kann. Es
muss jedoch beachtet werden, dass Verluste nur mit Einkünften
dergleichen Einkunftsart unbeschränkt ausgeglichen werden dürfen.
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Bei unterschiedlichen Einkunftsarten ist ein Ausgleich
nur bis zu einer bestimmten Höhe unbeschränkt möglich,
darüber hinaus nur bis zur Hälfte der verbleibenden positiven
Einkünfte. |
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Der noch verbleibende Verlust ist in das letzte Jahr
rücktrags- und zeitlich unbeschränkt vortragsfähig. |
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Geschlossene Fonds sind
so konstruiert, dass sie auf den Ausschüttungen und dem
Steuervorteil des Anlegers basieren. |
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Falls die anfänglichen Verluste nicht dazu verwendet
werden können, mit einem hohen Steuersatz belegtes Einkommen
zu reduzieren, ist die Attraktivität der Anlage fraglich. Die
Nachsteuerrendite der Anlage fällt desto niedriger aus, je niedriger
der Steuersatz des Anlegers ist. |
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Deshalb eignet sich die
Beteiligung an geschlossenen Fonds für Anleger, deren Einkommen
einem hohen Steuersatz unterliegt. |
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Für eine steuerliche Anerkennung der anfänglichen
Verluste ist Voraussetzung, dass der Anleger bei der Fondsgesellschaft
als Mitunternehmer angesehen wird und eine Gewinnerzielungsabsicht
hinter der Beteiligung steht. |
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Als Mitunternehmer wird angesehen, wer Gesellschafter
einer Personengesellschaft ist und sowohl Mitunternehmerinitiative
( z.B. Ausübung von Stimmrechten) entfalten kann als auch das
Mitunternehmerrisiko trägt. |
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Für einen geschlossenen Fonds kommen am häufigsten
die Rechtsformen Kommanditgesellschaft ( KG ) und Gesellschaft bürgerlichen
Rechts ( GbR) in Betracht |
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